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Grönland ist ein autonomes Gebiet, das zum Königreich Dänemark gehört. Mit einer Fläche von 2 186 000 km2 ist Grönland nach Australien die zweitgrößte Insel der Welt. Sie liegt fast vollständig innerhalb des Polarkreises. Ein großer Teil des Territorium wird vom ewigen Eis bedeckt. An der Küste gibt es zahlreiche Fjorde. Die Bevölkerung, kaum mehr als 50.000 Einwohner, entstand aus einer Vermischung von Inuit und Europäern und konzentriert sich auf einen schmalen Küstenstreifen. Die Dichte ist mit 0,2 Einwohnern je km2 eine der niedrigsten der Welt. Nuuk ist die wichtigste Stadt und auch Hauptstadt. Die Wirtschaft stützt sich auf Seehundjagd und Fischerei. Es gibt zahlreiche Vorkommen von Kyrolith, das wie die anderen dort vorkommenden Minerale exportiert wird. Der überwiegende Handelsaustausch erfolgt noch mit Dänemark, doch man bemüht sich um eine größere wirtschaftliche Unabhängigkeit. Der Norweger Erik der Rote hat die Insel entdeckt und ihr den Namen "Grüne Insel" gegeben. Im 12. Jahrhundert gerät Grönland unter norwegische Kontrolle, weckst aber wegen des extremen Klimas kaum das Interesse von Entdeckern. 1721 siedelt sich der Däne Hans Egede auf der Insel an und errichtet eine von Dänemark verwaltete Kolonie. Dieser Status wird 1914 durch den Vertrag von Kiel offiziell bestätigt. Seit 1953 war Grönland eine dänische Grafschaft. 1978 tritt eine nationale Partei auf, die die weitgehende politische Autonomie erwirkt und heute noch die Mehrheit im Parlament des Landes stellt, das 31 Sitze hat und alle 4 Jahre neu gewählt wird. Im Januar 1968 stürzte eine amerikanische B-52 über der Insel ab. Die 4 Nuklearsprengköpfe des Bombers von der Thule Air Base verseuchten die Absturzstelle. Dänische Arbeiter wurden beim Einsammeln der radioaktiven Trümmer zum Teil schwer verstrahlt, was die dänische Regierung offiziell erst im Sommer 1995 zugab und mit Zahlungen von 13.000 DM für jeden Überlebenden entschädigte. Die Inselgruppe der Färöer (Hauptstadt: Torshavn, Fläche: 1399 km2, Bevölkerung: 44 800 Einwohner), zwischen den Shetland-Inseln und Island gelegen, ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus 18 Inseln. Die Küste ist stark zerklüftet und das Innere besteht aus Hochplateaus und Erhebungen, die kaum 900 m erreichen und ist von riesigen Grasflächen bedeckt. Die Bevölkerung stammt hauptsächlich von den skandinavischen Völkern ab- Die Wirtschaft beruht auf den Landbau und vor allem auf Walfang und Kabeljau- und Heringsfischerei. Die Fischerei beschäftigt 40% der Bevölkerung und ein Großteil der lokalen Industrien, die Fischkonserven herstellen. Die dänische Krone gewährte den Färöer-Inseln, die sei dem Mittelalter von den Dänen und zweimal (1807 - 1814 und 1940 - 1944) von den Briten besetzt waren, im Jahre 1948 die lokale Autonomie. Die Inselgruppe unterhält ein eigenes Parlament, eine Regierung, eine Flagge und eine Währung. Seit 1953 vertreten zwei Abgeordnete die Inselgruppe im dänischen Parlament. Die Bewohner hoffen, nach einer Volksabstimmung bald ihre vollständige Unabhängigkeit zu erhalten.
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