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Das Auto fit für den Urlaub machen – Tipps und Tricks

Eine Reise in den Urlaub ist keine Spazierfahrt: Lange Autobahnfahrten, Serpentinen mit starkem Gefälle, kurvige Küstenstraßen – und das alles auch noch mit schweren Gepäck. Daher ist ein gründlicher Fahrzeug-Check vor Antritt der Reise in jedem Fall ratsam.

Reifendruck bei Vollbeladung anpassen

Wer sicher ans Ziel kommen will, muss dafür sorgen, dass sein Auto urlaubsfit ist. Schon bei den Reifen gilt es einiges zu beachten. Das Gesetz schreibt für die Pneus eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Allerdings raten Verkehrsexperten zu deutlich mehr Gummi. Denn solch ein mageres Profil erhöht die Gefahr eines Unfalls. Und auch dem gefürchteten Aquaplaning wird entgegengewirkt. Daher sollten Sommerreifen immer dann gewechselt werden, wenn eine Profiltiefe von zwei Millimetern erreicht ist – bei Breitreifen sind sogar drei Millimeter die Untergrenze.
Ist das Auto schwer beladen, benötigen die Reifen etwas mehr Druck. Die Werte lassen sich entweder an der Fahrertür oder innen am Tankdeckel ablesen. Gemessen wird übrigen stets am kalten Autoreifen. Auch noch zu beachten: Reifen sollten nicht älter als sechs Jahre sein. Bevor es also in den sonnigen Süden geht, steht bei älteren Reifen ein Wechsel an.

Tipp: Neue Reifen und dazu passendes Autozubehör gibt es besonders günstig im Internet zu kaufen. Die meisten Händler arbeiten sogar mit Montagepartner zusammen – so wie zum Beispiel der Reifenshop tirendo.de.

Füllstände prüfen und Routinecheck

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Zu der Routineuntersuchung, die vor jeder großen Reise ansteht, gehört auch die Kontrolle der Flüssigkeitsstände. Zu prüfen und ggfs. nachzufüllen sind:

  • Motoröl
  • Kühlwasser
  • Batterieflüssigkeit
  • Scheibenreiniger

Ob sich nun die Bremsen, Stoßdämpfer, die Spur und Radlager in einem einwandfreien Zustand befinden, bringen nur die Experten mit entsprechenden Prüfgerätschaften zutage. Die Stoßdämpfer sind extrem wichtig, wenn es auf Serpentinenstrecken oder schnelle Autobahnfahrten geht. Denn sind die Dämpfer defekt, ändert sich das Fahrverhalten – EBS, ABS und ASR verlieren ihre Wirkung. Das kann dann besonders bei Notbremsungen, in Kurven oder bei Ausweichmanövern fatale Folgen haben.

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